Wintersonnenwende und die Geburt des Lichts

Written by on 23. Dezember 2020

Ein wichtiges Datum in der Adventszeit ist die „Wintersonnenwende“ am 21. Dezember, die längste Nacht des Jahres. Danach geht es wieder bergauf. Die Tage werden wieder länger und die Nächte wieder kürzer. Faustformel bis zur Sommersonnenwende: „Pro Tag 1-2 Minuten wird es heller“.

In vielen europäischen Kulturen wurde der Mittwinter festlich begangen: zum Beispiel im Römischen Reich mit den Saturnalien, einem Fest zu Ehren des Gottes Saturn und in Skandinavien beim Julfest.

Die kraftvolle Symbolik des Datums – die Geburt des Lichts mitten in der Dunkelheit des Winters – machten sich die römischen Päpste und Kaiser zunutze, als sie das Christentum im 4. Jahrhundert zur Staatsreligion erklärten.

Statt der Geburt des Sonnengottes Mithras am 25. Dezember feierte man in Rom fortan die Geburt Jesu – der ja von sich sagte: „Ich bin das Licht der Welt“.


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