14 Fakten über Weihnachten

Written by on 24. Dezember 2020

1 Ausrede Winterspeck

Die gute Nachricht zuerst: Wir nehmen während der Weihnachtszeit gar nicht so viel zu wie gedacht. Laut einer Studie des amerikanischen National Institutes of Health ist das Plus auf der Waage gar nicht so groß. Was sich wie zwei bis drei Kilo anfühlen, sind lediglich 370 Gramm. Also dann: Guten Appetit!

2 Deutsche lieben Glühwein

Weihnachtsmärkte gehören zur Weihnachtszeit wie Lebkuchen und das Christkind selbst. Doch die ganzen Besuche am Glühweinstand bleiben nicht ohne Folge: In der Weihnachtszeit steigt der Alkoholkonsum in Deutschland um stolze 36 Prozent. Jährlich trinken die Deutschen etwa 350.000 Badewannen Glühwein.

Natürlich wird es dieses Jahr etwas anders aussehen, denn aufgrund der Coronavirus-Pandemie fallen viele Weihnachtsmärkte aus. Und ob die Deutschen zu Hause genauso viel Glühwein trinken?

3 Groß, größer, Dortmund

In Deutschland gibt es rund 3.00 Weihnachtsmärkte, die zusammen jährlich rund 2,5 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften. Den größten Weihnachtsmarkt Deutschlands findet man übrigens in Dortmund. Dort stimmen sich jedes Jahr etwa 3,7 Millionen Besucher auf 300 Marktständen auf das Fest der Liebe ein.

4 Weihnachtsmann Grundkurs

In London können besonders motivierte Weihnachtsmänner an einem Kurs teilnehmen, in dem sie alles über die neuesten Spielzeug- und Geschenketrends lernen und sogar eine Anleitung für Jugendsprache erhalten. Nice, I bims 1 Santa Claus.

5 „Liebes Christkind,…“

In Deutschland gibt es sieben verschiedene Weihnachtsmann-Poststellen, die sich um die Wunschzettel der Kinder kümmern. Die Bekannteste befindet sich in Himmelpfort, Brandenburg.

6 Weihnachtsamnesie

Häftlinge, die planmäßig im Januar entlassen werden würden, können in Deutschland einen Antrag auf eine „Weihnachtsamnesie“ stellen. Wird dieser bewilligt, wird der Häftling schon zu den Feiertagen entlassen, um das Fest mit seiner Familie feiern zu können.

7 Barbie-Panne

1993 vertauschte die „Barbie Liberation Organisation“ in Amerika in der Vorweihnachtszeit die Sprachprogramme von hunderten „Teen Talk Barbies“ und „G.I. Joes“. Unterm Tannenbaum erzählte die Action-Figur von seiner Traumhochzeit und Barbie schrie: „Die Rache ist mein!“

8 Weihnachten auf japanisch

Wegen einer Marketing-Kampagne essen Japaner heute zu Weihnachten traditionell bei der Fast-Food-Kette KFC. Noch skurriler: Diese Tradition ist mittlerweile so verbreitet, dass man sogar schon zwei Monate im Voraus einen Tisch reservieren muss.

9 Rudolph(ine) mit der roten Nase

Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner, Blitzen und natürlich Rudolph: Jeder kennt die Rentiere vom Weihnachtsmann. Interessanter Fakt: Jedes Jahr um die Weihnachtszeit verlieren männliche Rentiere ihr Geweih. Da aber Rudolph & Co alle ein Geweih an Weichmachten tragen, sind sie also wahrscheinlich weiblich.

10 Der Jesusstollen

Der vielerorts beliebte Christstollen soll angeblich an die Form vom eingewickelten Jesuskind erinnern. Der weiße Puderzucker soll das weiße Leinentuch darstellen, das das Christkind umhüllte. Hauptsache es schmeckt!

11 Last Christmas I gave you my heart…

Seit 1984 wurde der Song „Last Christmas“ von Wham! in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 2,9 Millionen Mal verkauft. Im Radio läuft er in der Vorweihnachtszeit rund 750 Mal am Tag. Wie oft der Ohrwurm in Köpfen stecken bleibt, ist jedoch nicht belegt.

12 Nicht nur die Kerzen brennen,…

Neben Weihnachtsmusik hört man im Dezember auch öfters die Feuerwehr. Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute schätzt, dass jedes Jahr 12.000 Adventskränze und Weihnachtsbäume in Deutschland Feuer fangen. Der Schaden beträgt etwa 36 Million Euro

13 Team Christkind oder Team Weihnachtsmann

Da der Weihnachtsmann immer mehr das (in Österreich und Süddeutschland verbreitete) Christkind verdrängt, gibt es einen österreichischen Verein „Pro Christkind“. Vermutlich ahnt dort niemand, dass das Christkind von Martin Luther ins Spiel gebracht wurde. Einen Konkurrenz-Verein gibt es übrigens auch „Pro Weihnachtsmann“.

14 Den Weihnachtsmann gibt es nicht. Er hat’s ausgerechnet!

Da wollte es jemand gaaaaaanz genau wissen: Ein Ende der 90-iger Jahre veröffentlichter Artikel befasst sich mit dem Nachweis der Nichtexistenz des Weihnachtsmannes. Anhand von statistischen Zahlen wird darin berechnet, dass er sich zum Verteilen der Geschenke mit 1040 km/h bewegen müsste. Beim Abbremsen zum Verteilen und beim Beschleunigen würde er mit 20,6 Millionen Newton belastet – das würde nicht einmal der Weihnachtsmann überleben.


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